Lee Reiners, Dozent für Rechtswissenschaften an der Duke University, hat Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der SEC im Zusammenhang mit Vorwürfen rund um WLFI geäußert, einem Governance-Token, der mit dem DeFi-Projekt World Liberty Financial und der Familie Trump verbunden ist. Reiners argumentiert, dass WLFI ein nicht registriertes Wertpapier sein könnte und verweist dabei auf den Token-Klassifizierungsrahmen der SEC. Er weist darauf hin, dass WLFI in großen Mengen vor der Entwicklung des Protokolls vorverkauft wurde, wobei das Marketing die Marke Trump nutzte, was auf eine Gewinnerwartung der Käufer hindeutet und mit dem Howey-Test der SEC für Wertpapiere übereinstimmt.
Reiners stellt auch die Dezentralisierung des Projekts infrage und verweist auf eine Klage von Justin Sun, in der World Liberty angeblich seine Token eingefroren und Governance-Rechte entzogen hat, was auf eine zentrale Kontrolle hinweist. Darüber hinaus hebt er potenzielle Interessenkonflikte hervor und stellt fest, dass World Liberty 75 Millionen Dollar in Stablecoins unter Verwendung von WLFI als Sicherheit geliehen hat, wobei Verbindungen zwischen dem Mitbegründer des Dolomite-Protokolls und World Liberty weitere Prüfungen hervorrufen.
Duke-Wissenschaftler stellt Unabhängigkeit der SEC wegen WLFI-Token-Vorwürfen in Frage
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