Die Deutsche Bank setzt die Blockchain-Technologie von Ripple ein, um ihre globalen Zahlungssysteme zu verbessern. Das in Frankfurt ansässige Finanzinstitut hat das Ziel, grenzüberschreitende Transaktionen durch die Nutzung der Infrastruktur von Ripple zu modernisieren, die schnellere und transparentere Abwicklungen verspricht. Dieser Schritt markiert eine Abkehr von traditionellen Methoden wie SWIFT hin zu blockchainbasierten Lösungen, die nahezu sofortige Werttransfers und geringere Gebühren bieten. Die Integration von Distributed-Ledger-Tools der Bank in den Bereichen Zahlungen, Devisenhandel und Verwahrung digitaler Vermögenswerte soll die Abwicklungszeiten von Tagen auf Sekunden verkürzen. Diese strukturelle Veränderung ermöglicht direkte Transfers zwischen Institutionen, verbessert den Zugang zur Liquidität und senkt die Betriebskosten um bis zu 30 %. Das Engagement der Deutschen Bank in einer branchenweiten Initiative zur Entwicklung eines blockchainbasierten Ledgers innerhalb des SWIFT-Ökosystems unterstreicht zudem ihr Bekenntnis zur Blockchain-Technologie. Obwohl die Einführung der Ripple-Technologie nicht den Besitz von XRP erfordert, könnte eine verstärkte Nutzung des Netzwerks die Nachfrage nach den On-Demand-Liquiditätslösungen von XRP steigern. Trotz dieser Entwicklung bleibt der Preis von XRP gedämpft, was die allgemeinen Marktbedingungen widerspiegelt.