Dezentrale Finanzprotokolle (DeFi) überprüfen ihre Oracle-Anbieter nach einem Angriff auf Kelp DAO im Wert von 293 Millionen US-Dollar neu. Mehrere Protokolle, darunter Solv Protocol und Tydro, haben angekündigt, auf die Infrastruktur von Chainlink umzusteigen, da sie Sicherheitsbedenken hinsichtlich Drittanbieter-Oracles und Bridge-Anbietern haben. Solv Protocol wird auf das Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP) von Chainlink umstellen, während Tydro sich aufgrund ungenauer Preisdaten von Chaos Labs abwendet.
Der Angriff auf Kelp DAO, bei dem 116.500 rsETH-Token verloren gingen, hat eine umfassendere Neubewertung der Oracle-Sicherheit im gesamten DeFi-Sektor ausgelöst. Die Infrastruktur von Chainlink gewinnt an Bedeutung, da sie als sicherer wahrgenommen wird. RedStone, ein weiterer Oracle-Anbieter, wurde von Tydro ebenfalls um Unterstützung nach dem Vorfall mit Chaos Labs gebeten. Während sich der DeFi-Markt um weniger, aber zuverlässigere Oracle-Anbieter konsolidiert, bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich der Überabhängigkeit von einzelnen Infrastrukturen, wobei Experten die Notwendigkeit unabhängiger und transparenter Datensysteme betonen.
DeFi-Protokolle wechseln nach Kelp-DAO-Angriff zu Chainlink
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