Google DeepMind hat den AI Co-Mathematician vorgestellt, einen bahnbrechenden interaktiven Forschungsarbeitsplatz, der einen neuen Maßstab bei der Lösung komplexer mathematischer Probleme gesetzt hat. Das System erreichte eine Genauigkeitsrate von 47,9 % beim anspruchsvollen FrontierMath Tier 4 Benchmark, löste 23 von 48 Problemen und übertraf damit den bisherigen Rekord von 39,6 %, der von GPT-5.5 Pro gehalten wurde. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern nutzt der AI Co-Mathematician ein Multi-Agenten-Framework anstelle eines Next-Generation-Grundlagenmodells und verlässt sich auf Gemini 3.1 Pro, um Aufgaben unter spezialisierten Agenten zu koordinieren. Die Architektur des Systems umfasst einen "Projektkoordinator", der Aufgaben an Agenten delegiert, die sich auf Literaturrecherche, Codegenerierung und logisches Denken konzentrieren, wobei alle Beweise von einem Gremium von "Reviewer-Agenten" überprüft werden. Dieser kollaborative Ansatz hat es dem System ermöglicht, Probleme zu lösen, die von bestehenden Modellen zuvor nicht lösbar waren. Bemerkenswerterweise unterstützte es den Mathematiker Marc Lackenby bei der Lösung einer langjährigen Vermutung aus dem Kourovka-Notebook. Derzeit befindet sich der AI Co-Mathematician in einer begrenzten internen Testphase und ist einer ausgewählten Gruppe von Mathematikern zugänglich.