Eine Diskussion hat sich über die Governance-Rolle von Token-Inhabern in Blockchain-Systemen entwickelt, wobei die Notwendigkeit eines sozialen Konsenses betont wird, um Governance-Strukturen regelmäßig neu zu bestätigen. Die Debatte legt nahe, dass Token-Inhaber Teil eines Mehrhaus-Systems sein könnten, in dem ihr Einfluss durch andere Governance-Mechanismen ausgeglichen wird. Dieser Ansatz zielt darauf ab, zu verhindern, dass Token-Inhaber eine einseitige Kontrolle über Protokollregeln oder die Ausgabe von Coins haben. Befürworter plädieren für Governance-Designs, die "Indirektion" einbeziehen, bei denen Ziele von Wählern, möglicherweise einschließlich Token-Inhabern, festgelegt und durch Marktmechanismen erreicht werden. Konzepte wie Futarchy und Deep Funding werden als potenzielle Modelle hervorgehoben. Darüber hinaus wird dazu aufgerufen, formalisierte Mitgliedschaftssysteme zu entwickeln, die nicht auf handelbaren Coins basieren, wie beispielsweise On-Chain-Bürgschaftsmechanismen, um Verantwortlichkeit sicherzustellen und den Verkauf oder die Vermietung von Governance-Rechten zu verhindern.