Prognosemärkte stehen wegen ihrer Abhängigkeit von Subventionen und Market Makern unter Beobachtung, wobei die Liquidität oft auf leicht modellierbare Ereignisse konzentriert ist. Kritiker argumentieren, dass die probabilistische Preisgestaltung die spekulative Natur, die durch Gewinnmotive getrieben wird, nicht verändert und vergleichen diese Märkte mit fortgeschrittenen Glücksspielplattformen. Transaktionen neigen dazu, sich um Abrechnungsperioden zu konzentrieren, was diesen Vergleich weiter unterstreicht. Vitalik Buterin schlägt jedoch vor, dass Prognosemärkte unter idealen Bedingungen eine wahrheitsorientiertere und reflexionsbeschränktere Alternative zu sozialen Medien bieten könnten, indem sie die Teilnehmer für ihre Wetten zur Rechenschaft ziehen. Obwohl sie theoretisch vorteilhaft für die Informationsaggregation sind, stellen die derzeitige Abhängigkeit von Subventionen und ungelöste strukturelle Probleme die Vorstellung von Prognosemärkten als gesündere Finanzoption in Frage.