Die Klassifizierung von algorithmischen Stablecoins innerhalb des dezentralen Finanzökosystems (DeFi) ist umstritten. Einige argumentieren, dass algorithmische Stablecoins im Gegensatz zu USDC-Ertragsprodukten echtes DeFi darstellen, da sie dezentralisiert sind. Ein vorgeschlagenes ideales Modell sieht einen algorithmischen Stablecoin vor, der durch ETH gedeckt ist, wobei die Liquidität hauptsächlich von Inhabern von besicherten Schuldpositionen (CDPs) getragen wird. Dieses Modell ermöglicht es Market Makern, das Gegenparteirisiko zu steuern, was die DeFi-Eigenschaften stärkt. Darüber hinaus können algorithmische Stablecoins, selbst wenn sie durch reale Vermögenswerte (RWAs) gedeckt sind, weiterhin als DeFi betrachtet werden, sofern sie überbesichert und diversifiziert sind. Dies gewährleistet Stabilität, selbst wenn ein einzelner Vermögenswert ausfällt, und verbessert das Risikomanagement für die Inhaber. Die Diskussion deutet auf eine Abkehr von dollarbasierten Rechnungseinheiten hin, hin zu einem diversifizierteren Index, im Gegensatz zu aktuellen Praktiken wie der Verwendung von USDC auf Plattformen wie Aave.