Die Danske Bank hat börsengehandelte Produkte (ETPs) für Bitcoin und Ethereum eingeführt, die es selbstgesteuerten Anlegern ermöglichen, über ihre digitalen Bankplattformen Zugang zu diesen Kryptowährungen zu erhalten. Dieser Schritt erfolgt als Reaktion auf die wachsende Kundennachfrage, wobei die Bank betont, dass sie Kryptowährungen nicht als langfristige Investition empfiehlt. Die ETPs bieten eine Preisexponierung, ohne dass Anleger die zugrunde liegenden Token halten müssen, wodurch Verwahrungsrisiken reduziert werden. Die Entscheidung markiert eine Abkehr von der bisherigen Haltung der Danske Bank gegen den Handel mit Kryptowährungen, beeinflusst durch die Verordnung der Europäischen Union über Märkte für Krypto-Assets (MiCA), die für mehr regulatorische Klarheit gesorgt hat. Trotz dieser Entwicklung hält die Bank Kryptowährungen weiterhin für risikoreiche Anlagen und bietet keine Beratungsdienstleistungen dafür an. Die Einführung dieser ETPs richtet sich an Kunden, die die damit verbundene Volatilität verstehen und akzeptieren.