Die Kryptowährungsbranche verzeichnete im Jahr 2025 einen besorgniserregenden Anstieg gewalttätiger Vorfälle, mit 65 gemeldeten Angriffen, darunter vier Todesfälle. Dies stellt eine Zunahme sowohl der Häufigkeit als auch der Schwere der Angriffe auf Kryptowährungsinhaber dar, wobei insbesondere wohlhabende Personen ins Visier genommen werden. Haseeb Qureshi, geschäftsführender Partner bei Dragonfly, hob diese Erkenntnisse in einer kürzlichen Datenanalyse hervor und äußerte wachsende Besorgnis über den Trend. Die Analyse, basierend auf Daten aus der "Wrench Attacks"-Datenbank von Jameson Lopp, kategorisierte die Vorfälle in fünf Schweregrade, die von geringfügigen Diebstählen bis zu tödlichen Angriffen reichen. Westeuropa und die Region Asien-Pazifik verzeichneten die größten Zunahmen, während Nordamerika relativ sicherer blieb. Der Anstieg der Gewalt korreliert mit dem Wachstum der gesamten Marktkapitalisierung des Kryptowährungsmarktes, was darauf hindeutet, dass höhere Preise mehr kriminelle Aktivitäten anziehen könnten. Trotz des Anstiegs der Vorfälle ist das Risiko für einzelne Nutzer nicht so stark gestiegen, was auf die wachsende Zahl der Kryptowährungsinhaber zurückzuführen ist. Qureshi rät Personen mit hohem Risiko, Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, wie das Leben in sicheren Gegenden, das Vermeiden öffentlicher Zurschaustellung von Reichtum und die Diversifizierung der Vermögensspeicherung, um potenzielle Bedrohungen zu mindern.