Eine aktuelle Analyse zeigt, dass 91 % der Top 150 Kryptowährungsprotokolle On-Chain-Umsätze generieren, jedoch weniger als 1 % die Bedingungen für Market-Making offenlegen. Während 8 % dieser Protokolle Investorenberichte veröffentlichen, gelingt es der Mehrheit nicht, eine strukturierte Kommunikation für institutionelle Zielgruppen bereitzustellen. Diese Lücke verdeutlicht eine erhebliche Diskrepanz zwischen der Verfügbarkeit von Daten und der Investorenkommunikation in der Kryptoindustrie. Die Studie bewertete 13 Offenlegungsmetriken über mehr als 150 Protokolle hinweg und stellte fest, dass nur Meteora öffentlich Market-Maker-Vereinbarungen offenlegt. Trotz der Reife von Drittanbieter-Datenplattformen, die 72 % der Protokolle abdecken, kämpft die Branche mit Transparenzproblemen. Das im Juni 2025 eingeführte Token Transparency Framework hat nur begrenzte Akzeptanz gefunden, mit nur 13 teilnehmenden Protokollen, hauptsächlich aus dem Solana-Ökosystem und dem DeFi-Sektor. Darüber hinaus verfügen 38 % der Protokolle über Mechanismen zur aktiven Wertsteigerung, die Governance-Token in der Einjahresrendite um 19 Prozentpunkte übertreffen. Dennoch bleibt der Mangel an umfassender Investorenkommunikation ein kritisches Problem, wie die Ergebnisse der Novora Investor Relations Benchmark Database zeigen.