Der Kryptowährungsmarkt bleibt laut Analyse von QCP Capital angesichts der eskalierenden Spannungen im Iran in einer engen Handelsspanne. Nach einem US-Angriff auf den Iran fielen Bitcoin und Ethereum kurzzeitig auf 63.000 bzw. 1.910 US-Dollar, bevor sie sich wieder erholten. Der Markt verzeichnete Long-Liquidationen in Höhe von 300 Millionen US-Dollar, was auf eine jüngste Entspannung der Positionierungen hindeutet. Die Rolle von Bitcoin als makroökonomische Absicherung scheint sich zunehmend in Richtung tokenisiertes Gold zu verschieben. Trotz der geopolitischen Spannungen zeigte der Optionsmarkt nur eine milde Reaktion, wobei die implizite Volatilität für einen Tag auf 93 % anstieg, bevor sie sich wieder beruhigte. Händler kauften weiterhin Bitcoin-Call-Optionen mit Ablauf im März und Ausübungspreisen von 74.000 und 75.000 US-Dollar, was auf Erwartungen einer Erholung nach fünf Monaten Rückgang hindeutet. Analysten stellen fest, dass die vom Trump-Administration angegebene vierwöchige militärische Aktionsfrist derzeit vom Markt toleriert wird, obwohl Vorsicht geboten bleibt, da die Spannungen anhalten.