Der Kryptowährungsmarkt durchläuft eine herausfordernde Phase, die durch eine Konvergenz von regulatorischen, geopolitischen und internen Druckfaktoren gekennzeichnet ist. Zu den Schlüsselfaktoren gehören die weltweite Verschärfung der Regulierung, wie das US-amerikanische Clarity for Payment Stablecoins Act und der Crypto-Asset Reporting Framework der OECD, die die Compliance-Kosten erhöhen und die Attraktivität von Stablecoins beeinträchtigen. Geopolitische Spannungen, darunter Konflikte im Nahen Osten und Handelsverhandlungen zwischen den USA und China, belasten die Marktliquidität zusätzlich. Intern führen bedeutende Verkäufe von Branchenführern wie Wu Jihan und Vitalik Buterin zu verstärkten Marktängsten, während einflussreiche Händler ihre Positionen reduzieren, was die bärische Stimmung verstärkt. Emotionale Faktoren, wie der Anstieg der Suchanfragen nach "Bitcoin ist tot", deuten auf eine Vertrauenskrise hin. Trotz dieser Herausforderungen deuten historische Daten auf ein Erholungspotenzial hin, da Markttiefs oft auf Phasen extremer Angst folgen. Beobachtern wird geraten, sich auf das Überleben zu konzentrieren und bevorstehende geopolitische Entwicklungen sowie Offenlegungen zu beobachten, um Anzeichen einer Marktstabilisierung zu erkennen.