Fusionen und Übernahmen (M&A) im Kryptobereich werden im Jahr 2026 voraussichtlich 37 Milliarden US-Dollar übersteigen und damit die rekordverdächtigen Transaktionen des Vorjahres übertreffen, so Branchenexperten. Karl-Martin Ahrend, Mitbegründer der Krypto-M&A-Beratung Areta, erwartet eine verstärkte Deal-Aktivität, die durch Faktoren wie regulatorische Klarheit und attraktive Bewertungen angetrieben wird. Traditionelle Finanzinstitute zeigen besonderes Interesse an Stablecoins und dem Zahlungssektor.
Im Jahr 2025 stiegen die Krypto-M&A-Deals auf 37 Milliarden US-Dollar an, was einer Verzehnfachung gegenüber den Vorjahren entspricht, mit 356 registrierten Transaktionen. Bemerkenswert ist, dass 39 Deals die Marke von 100 Millionen US-Dollar überschritten und 17 über 500 Millionen US-Dollar lagen, was die Beteiligung gut kapitalisierter strategischer Käufer unterstreicht. Der gesamte Kryptomarkt erreichte im Oktober 2025 mit 4,3 Billionen US-Dollar ebenfalls einen neuen Höchststand, wobei die Risikokapitalinvestitionen sich auf über 20 Milliarden US-Dollar verdoppelten.
Mit Blick auf die Zukunft erwartet Ahrend, dass M&A auch in risikoscheuen Szenarien robust bleiben wird, da große Börsen und Infrastrukturakteure über starke finanzielle Positionen verfügen. Potenzielle Herausforderungen sind jedoch regulatorische Änderungen, politische Verschiebungen der Federal Reserve und eine breitere Marktvolatilität. Anfang 2026 wird voraussichtlich klarere Einblicke in die regulatorische Ausrichtung der USA bieten.
Krypto-M&A-Aktivitäten werden 2026 voraussichtlich 37 Milliarden Dollar übersteigen
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