Der Vertriebsansatz der Kryptoindustrie behindert die institutionelle Akzeptanz der Tokenisierung, obwohl die Technologie einsatzbereit ist und wettbewerbsfähige Renditen bietet. Während regulatorische und Verwahrungslösungen vorhanden sind, steht der Sektor mit seinem Fokus auf Token-Starts und Liquiditätsanreize nicht im Einklang mit den strukturierten Vertriebsprozessen der traditionellen Finanzwelt. Diese Fehlanpassung verhindert, dass Institutionen tokenisierte Produkte verstehen und in ihre bestehenden Rahmenwerke integrieren. Um eine bedeutende institutionelle Resonanz zu erzielen, muss die Kryptoindustrie Bildung und Markteinführung über technische Entwicklung stellen. Dies beinhaltet die Schaffung eines „institutionellen Lesbarkeitsrahmens“, der nicht-krypto Investmentkomitees dabei unterstützt, tokenisierte Produkte in ihre Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Indem die Branche die Vertriebsstrategien von ETFs und anderen Finanzprodukten nachahmt, kann sie nachhaltige Überzeugung und wiederholte Allokationen fördern und so das volle Potenzial der Tokenisierung erschließen.