Die Kryptowährungsbranche erlebt eine Welle von Schließungen, da Projekte mit scheiternden Token-Modellen und einem Mangel an Restrukturierungsrahmen kämpfen. Im April wurde Dmail, ein dezentraler E-Mail-Dienst, aufgrund hoher Infrastrukturkosten und schwacher Token-Nutzung eingestellt. Roshan Dharia, CEO von Echo Base, stellte fest, dass traditionelle Methoden zur Verlängerung der Projektlaufzeiten, wie neue Token-Ausgaben oder Risikokapitalunterstützung, nicht mehr tragfähig sind, was zu weiteren Schließungen führt.
Projekte wie Tally und Step Finance stellen ihre Aktivitäten aufgrund von Marktproblemen bzw. Sicherheitsverletzungen ein. BlockFills meldete im März Insolvenz an, wobei Gläubiger einen Vermögensmissbrauch behaupten. Der Branche fehlen Mechanismen für eine geordnete Liquidation, was die Schuldenrestrukturierung und die Koordination der Stakeholder erschwert. Einige Projekte, wie Across Protocol, prüfen Token-zu-Aktien-Umwandlungen als mögliche Lösung, doch die dezentrale Natur von Krypto-Projekten lässt Token-Inhaber oft ohne formelle Ansprüche auf Vermögenswerte zurück.
Kryptoindustrie steht vor Schließungen aufgrund von Token-Modell-Ausfällen und fehlender Umstrukturierung
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