Die Kryptowährungsbranche steht unter zunehmendem regulatorischem Druck, da die Geldwäschebekämpfungsstrafen (AML) und die Compliance-Kosten stark ansteigen. Ein Bericht von TRM Labs hebt hervor, dass die illegalen Krypto-Flüsse im Jahr 2025 etwa 154–158 Milliarden US-Dollar erreichten, was die Regulierungsbehörden dazu veranlasste, die Aufsicht in mehr als 80 Jurisdiktionen zu verschärfen. Dies führte zu AML-Strafen von über 900 Millionen US-Dollar, wobei bedeutende Strafen gegen große Börsen verhängt wurden. Da die Behörden Krypto als systemisches finanzielles Risiko betrachten, unterliegen Unternehmen strengeren Lizenzierungs- und Überwachungsanforderungen. Die Compliance-Kosten steigen, was insbesondere kleinere Akteure belastet, während größere Unternehmen sich mit verbesserten Kontrollen anpassen. Der Trend zu steigenden Strafen, die von 1,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2021 auf fast 4,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 angewachsen sind, unterstreicht die zunehmende regulatorische Intensität. Diese Entwicklung verändert die Transaktionsflüsse, da Börsen strengere Know-Your-Customer-(KYC)-Maßnahmen durchsetzen, wodurch Aktivitäten in konforme Kanäle gelenkt und die Transparenz verbessert werden.