Die Kryptowährungsbranche stellt sich hinter das US-amerikanische Office of the Comptroller of the Currency (OCC), nachdem Senatorin Elizabeth Warren dessen Entscheidung kritisiert hatte, nationalen Treuhandbanklizenzen an Unternehmen wie Coinbase, Ripple und Circle zu vergeben. Die Digital Chamber of Commerce hat einen Brief an Jonathan Gould, den Comptroller of the Currency, gesendet und das OCC aufgefordert, an seiner Haltung festzuhalten. Die Kammer argumentiert, dass der GENIUS Act das OCC dazu ermächtigt, diese Lizenzen für Aktivitäten im Bereich der Stablecoins auszustellen, und betont, dass diese Unternehmen kein traditionelles Bankgeschäft betreiben, da sie keine von der FDIC versicherten Einlagen annehmen. Senatorin Warren hatte zuvor behauptet, dass die Vergabe dieser Lizenzen gegen den National Bank Act verstoße und das US-Bankensystem gefährde. Die Digital Chamber hingegen hält dagegen, dass die Tätigkeiten der genehmigten Unternehmen sich vom konventionellen Bankgeschäft unterscheiden und somit mit dem von Kongress festgelegten Rechtsrahmen übereinstimmen.