Die Kryptowährungsbranche stellt sich hinter Myla Rahman, eine Führungskraft einer gemeinnützigen Organisation, die gegen die Kongressabgeordnete Maxine Waters antritt, eine Demokratin aus Kalifornien, die für ihre pro-regulatorische Haltung gegenüber Kryptowährungen bekannt ist. Etwa 69 % von Rahmans Wahlkampffinanzierung, die sich seit Februar auf rund 14.500 US-Dollar beläuft, stammen aus Kryptoquellen, darunter eine Spende von 6.600 US-Dollar vom Ripple-CEO Brad Garlinghouse. Auch Führungskräfte des Solana Policy Institute haben beigetragen. Waters, ein ranghohes Mitglied des House Financial Services Committee, ist eine lautstarke Befürworterin strengerer Krypto-Regulierungen. Ihre mögliche Vorsitzführung des Ausschusses, falls die Demokraten die Zwischenwahlen gewinnen, hat die Kryptoindustrie dazu veranlasst, Ressourcen strategisch zu verteilen, um zukünftige regulatorische Rahmenbedingungen zu beeinflussen. Die Branche setzt sich derzeit für den Clarity Act ein, der auf Widerstand traditioneller Banken stößt, die eine Verlagerung von Einlagen in Kryptomärkte befürchten. Trotz ihrer regulatorischen Haltung hat Waters auch Beiträge von Krypto-Persönlichkeiten wie Chris Larsen erhalten, was den vielfältigen politischen Einfluss der Branche unterstreicht.