Laut einer Studie von DWF Labs verlagert sich das Investorenkapital zunehmend von Token-Starts hin zu börsennotierten Krypto-Unternehmen. Die auf Daten von Memento Research basierende Untersuchung zeigt, dass über 80 % der Token-Projekte unter ihrem ursprünglichen Börsenpreis gehandelt werden, mit typischen Rückgängen von 50 % bis 70 % innerhalb von 90 Tagen nach der Notierung. Dieser Trend deutet auf eine strukturelle Verschiebung hin, da Investoren die Governance und Transparenz bevorzugen, die Aktienähnliche Investitionen gegenüber Token-Projekten bieten.
Im Jahr 2025 sammelten Krypto-bezogene Börsengänge (IPOs) etwa 14,6 Milliarden US-Dollar ein, während die M&A-Aktivitäten in diesem Sektor 42,5 Milliarden US-Dollar überstiegen. Diese Kapitalrotation spiegelt eine Präferenz für Infrastrukturwerte wie Verwahrung und Compliance wider, bei denen Aktienstrukturen die Lizenzierung und den Vertrieb erleichtern. Die Bewertungslücke zwischen börsennotierten Krypto-Aktien und Token-Projekten bleibt bestehen, angetrieben durch die Präferenz institutioneller Investoren für regulierte Märkte und die Aufnahme öffentlicher Aktien in Indizes und ETFs.
Krypto-Kapital verlagert sich von Token zu Aktien angesichts von Startschwierigkeiten
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