Der neueste Bericht von CertiK zeigt, dass der Betrug an Kryptowährungs-Geldautomaten im Jahr 2025 zu Verlusten in Höhe von 330 Millionen US-Dollar geführt hat, was einem Anstieg von 33 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Anstieg unterstreicht die zunehmende Raffinesse der Betrugsmethoden, bei denen Kriminelle Social Engineering und KI-Technologien einsetzen. Der Bericht hebt die Verwundbarkeit älterer Menschen hervor, die 86 % der Verluste ausmachten, mit einem durchschnittlichen Alter der Opfer von 71 Jahren. Der Bericht beschreibt, wie Betrüger Kryptowährungs-Geldautomaten ausnutzen, um betrügerisch erlangte Gelder in digitale Vermögenswerte umzuwandeln, was eine Rückgewinnung nahezu unmöglich macht. Mit etwa 45.000 Geldautomaten weltweit, davon 78 % in den USA, sind diese Geräte zu einem bevorzugten Kanal für Betrug geworden. Kriminelle Netzwerke nutzen KI-gesteuerte Betrugsmaschen und eine "Teile und Herrsche"-Strategie, um der behördlichen Kontrolle zu entgehen, was die Arbeit der Strafverfolgungsbehörden zusätzlich erschwert. CertiK betont die Notwendigkeit systemischer Prävention und empfiehlt eine Echtzeit-Risikoüberprüfung am Transaktionseingangspunkt sowie verbesserte KYC-Verfahren. Der Bericht warnt, dass ohne koordinierte Anstrengungen von Technologie, Regulierung und Strafverfolgung die Bedrohung durch Betrug an Krypto-Geldautomaten weiter zunehmen wird, wobei insbesondere ältere Menschen betroffen sind.