Ein Bezirksrichter in Kalifornien hat entschieden, dass Caitlyn Jenners JENNER-Memecoin nicht als Wertpapier eingestuft wird und wies damit bundesstaatliche Vorwürfe des Wertpapierbetrugs zurück. Richter Stanley Blumenfeld Jr. stellte fest, dass der Token nicht die Kriterien eines Investmentvertrags nach dem Howey-Test erfüllt, der für eine solche Einstufung ein gemeinsames Unternehmen voraussetzt. Die Entscheidung folgt auf eine Sammelklage, bei der der Hauptkläger Lee Greenfield Verluste von über 40.000 US-Dollar aus Investitionen in die Solana- und Ethereum-Versionen des Vermögenswerts meldete. Die Analyse des Gerichts kam zu dem Schluss, dass keine Zusammenlegung von Ressourcen oder gemeinsame Gewinne unter den Investoren vorlagen, ein entscheidender Faktor zur Unterscheidung von Memecoins und traditionellen Wertpapieren. Dieses Urteil setzt einen Präzedenzfall für Prominenten-gebundene Kryptowährungen und betont, dass allein die Marktvolatilität kein Wertpapier darstellt. Die Entscheidung schützt Token-Ersteller vor Klagen wegen Preisschwankungen, solange keine Unternehmensstruktur oder gemeinsames Unternehmen vorliegt. Verbleibende Ansprüche auf Landesebene gegen Jenner müssen separat geklärt werden.