Cosmos Labs teilte mit, dass Angreifer zwischen dem 20. und 25. August eine Schwachstelle in Cosmos EVM ausnutzten und dabei Gelder aus mehreren Cosmos-Chains abzogen. Der Vorfall betraf sechs Netzwerke; Vermögenswerte im Wert von rund 2,87 Millionen US-Dollar wurden über Bridges abgezogen und an dezentralen Börsen verkauft, während weitere etwa 2,85 Millionen US-Dollar über zentrale Börsen verkauft wurden. Die Sicherheitsreaktion begann, nachdem MANTRA Alarm geschlagen hatte, was das Cosmos-Sicherheitsteam dazu veranlasste, sich mit rund 40 Chains abzustimmen, um die Gefährdung zu bewerten und Gegenmaßnahmen einzusetzen. Cosmos Labs erklärte, dass 13 weitere gefährdete Netzwerke rechtzeitig Patches, Stopps oder andere Schutzmaßnahmen umgesetzt hätten und keine weiteren Verluste verzeichneten. Das Unternehmen erklärte, dass die Schwachstelle bereits am 25. April über ein Bug-Bounty-Programm gemeldet worden sei. Da Tester das Problem damals in einer Produktionsnetzwerk-Konfiguration nicht reproduzieren konnten, kam das Team zu dem Schluss, dass keine realen Gelder betroffen seien, und behob das Problem, ohne eine Sicherheitswarnung herauszugeben. Cosmos Labs teilte mit, dass es die Triage und Behebung kritischer Bugs verbessern, die Sicherheitskommunikation ausweiten und mit externen Experten zusammenarbeiten werde, um seine Sicherheitspraktiken zu überprüfen.