Consensys hat den Vertrag mit einem Softwareentwickler, der mit Nordkorea in Verbindung steht und versehentlich über einen Drittanbieter eingestellt wurde, beendet. Der Entwickler, bekannt unter dem Alias Tyler Knapp, hatte etwa einen Monat lang Zugang zu den Systemen von Consensys. General Counsel Matt Corva bestätigte, dass der Entwickler kein Mitarbeiter, sondern ein Berater war und während dieses Zeitraums keine Vermögenswerte oder Daten kompromittiert wurden. Nach Entdeckung der Verbindung widerrief Consensys sofort den Zugang des Entwicklers und leitete eine umfassende Untersuchung ein. Das Unternehmen versicherte, dass kein bösartiger Code eingeführt wurde und die Sicherheit der Nutzer intakt blieb. Als Reaktion plant Consensys, seine Outsourcing-Praktiken für Ingenieur- und Entwicklungsarbeiten neu zu bewerten, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.