Compass Point hat seine negative Einschätzung für Coinbase bekräftigt und hält an einem Kursziel von 140 US-Dollar fest, aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs im Derivatemarkt. Analysten hoben hervor, dass trotz der regulatorischen Zulassung der Coinbase-Tochter Deribit, Offshore-Krypto-Perpetual-Kontrakte für US-Nutzer anzubieten, der potenzielle Markteintritt von Konkurrenten wie Kalshi und Binance erhebliche Risiken darstellt. Dieser Wettbewerb, zusammen mit geringen Wechselkosten für Nutzer, begrenzt die Preissetzungsmacht von Coinbase, insbesondere bei vermögenden Privatkunden.
Im ersten Quartal erreichte der Umsatz von Coinbase mit Perpetual Contracts 50 Millionen US-Dollar, während der Umsatz aus dem Einzelhandelshandel den niedrigsten Stand seit dem dritten Quartal 2024 erreichte, was auf eine mögliche Selbstkannibalisierung hindeutet. Compass Point wies auch auf die Möglichkeit hin, dass die CFTC Amerikanern erlauben könnte, auf Offshore-Plattformen wie Hyperliquid oder Binance zu handeln, was den Wettbewerbsdruck weiter erhöht. Zudem könnte die Verbindung der Familie Trump zu Binance über den USD1-Stablecoin von World Liberty Financial die Aussichten von Binance auf dem US-Markt verbessern.
Compass Point behält angesichts des Wettbewerbs im Derivatebereich eine negative Einschätzung für Coinbase bei
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