Der Plan der New York Stock Exchange (NYSE), reale Vermögenswerte zu tokenisieren, wurde von Omid Malekan, Professor an der Columbia Business School, als „vage und oberflächlich“ kritisiert. Malekan wies auf das Fehlen wichtiger Details in der Ankündigung der NYSE hin, wie etwa die spezifische Blockchain-Technologie, die verwendet werden soll, ob die Token auf erlaubnisbasierten oder erlaubnisfreien Netzwerken basieren würden, sowie das Fehlen von Tokenomics und Gebührenstrukturen. Diese Auslassungen werfen Bedenken hinsichtlich des Engagements der Börse für echte technologische Innovationen auf. Malekan hob auch die Spannung zwischen der dezentralen Natur der Blockchain und dem zentralisierten Rahmenwerk der NYSE hervor und deutete an, dass das Modell der Börse das transformative Potenzial der Blockchain möglicherweise nicht vollständig ausschöpft. Die Kritik unterstreicht die Herausforderungen, denen traditionelle Finanzinstitute bei der Integration der Blockchain-Technologie gegenüberstehen, einschließlich der Einhaltung von Vorschriften und der technologischen Infrastruktur. Die Ankündigung der NYSE folgt ähnlichen Schritten anderer Finanzinstitute, doch Malekans Analyse deutet auf ein Muster hin, bei dem Marktsignale über substanzielle Fortschritte gestellt werden.