Der Quantum Advisory Committee von Coinbase hat einen Bericht veröffentlicht, in dem Blockchain-Entwickler dringend aufgefordert werden, sofort mit der Vorbereitung auf eine quantensichere Migration zu beginnen. Der Bericht hebt die Verwundbarkeit von etwa 7 Millionen Bitcoins gegenüber potenziellen zukünftigen Quantenangriffen hervor, die durch die Offenlegung öffentlicher Schlüssel und die Wiederverwendung von Adressen entstehen. Obwohl derzeit kein Quantencomputer existiert, der die Blockchain-Verschlüsselung knacken kann, wird das Auftreten einer solchen Technologie bis 2030 als wahrscheinlich angesehen. Der Bericht schlägt drei Strategien für den Umgang mit Token vor, die nicht auf quantensichere Adressen migriert wurden: Einfrieren oder Vernichten nach einer Frist, den Nutzern die Entscheidung selbst überlassen oder einen Kompromiss umsetzen, wie etwa die Begrenzung der Anzahl verwundbarer Token, die pro Block bewegt werden dürfen. Unterdessen haben sowohl die Ethereum Foundation als auch die Stellar Development Foundation Initiativen gestartet, um auf quantensichere Kryptographie umzusteigen, wobei Vitalik Buterin Anfang dieses Jahres einen Fahrplan für das Quantum-Upgrade von Ethereum vorgestellt hat.