Die Krypto-Sicherheitsforscherin Taylor Monahan hat den Coinbase-CEO Brian Armstrong kritisiert und der Börse vorgeworfen, die Sicherheit der Nutzer zugunsten des Wachstums zu vernachlässigen. Monahans Kommentare erfolgten als Reaktion auf Armstrongs Ankündigung der Coinbase-Roadmap für 2026, die sich auf die Ausweitung der globalen Aktivitäten und die Skalierung von Stablecoins konzentriert. Sie hob frühere Sicherheitsmängel hervor, darunter einen Verlust von 350 Millionen US-Dollar im Jahr 2025, und behauptete, dass Coinbase wiederholt auf diese Probleme hingewiesen worden sei. Monahans Bedenken gehen auf eine Untersuchung von ZachXBT im Dezember 2024 zurück, die eine vermutete Sicherheitslücke im Zusammenhang mit Coinbase Commerce aufdeckte. Die Untersuchung dokumentierte verdächtige USDC-Abflüsse in Höhe von 15,9 Millionen US-Dollar auf Polygon, die später auf Ethereum verschoben und durch Mixer verschleiert wurden. Monahan argumentiert, dass Coinbase trotz dieser Vorfälle keine Priorität darauf gelegt habe, bekannte Schwachstellen zu beheben, und kritisiert die Führungsebene dafür, mehr Nutzer gewinnen zu wollen, ohne Sicherheitsmängel zu beheben. ZachXBT kritisierte Coinbase auch wegen Kontosperrungen und einer Datenpanne, die angeblich zu Verlusten bei Nutzern führte. Er behauptet, dass der Mangel an Transparenz der Plattform und schwache Reaktionen auf Betrugsfälle zu erheblichen finanziellen Verlusten geführt haben. Diese Kritik unterstreicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich der Sicherheitspraktiken von Coinbase und der Maßnahmen zum Schutz der Nutzer.