Brian Armstrong, CEO von Coinbase, hat die Psychologie der Händler als Hauptursache für den jüngsten Preisrückgang von Bitcoin identifiziert, nicht etwa fundamentale Probleme. Bei einer Rede auf dem World Liberty Forum in Lissabon wies Armstrong Bedenken hinsichtlich möglicher Veränderungen in der Führung der US-Notenbank und der Bedrohung durch Quantencomputing zurück und hob stattdessen Gewinnmitnahmen und die Psychologie der Masse als Schlüsselfaktoren hervor. Diese Sichtweise entspricht historischen Mustern, bei denen sich die Vermögenspreise nach erheblichen Rallyes aufgrund des natürlichen Verhaltens der Anleger korrigieren. Armstrong betonte die starken Fundamentaldaten von Bitcoin und verwies auf dessen unvergleichliche Performance im letzten Jahrzehnt im Vergleich zu traditionellen Anlagen. Er verwies auf die robuste Netzwerk-Hashrate von Bitcoin und das anhaltende institutionelle Interesse, wie etwa Anträge für US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs, als Beleg für dessen dauerhafte Stärke. Das laufende Aktienrückkaufprogramm von Coinbase und die Bitcoin-Käufe zeigen zudem Vertrauen in den langfristigen Wert des Assets, was darauf hindeutet, dass der aktuelle Abschwung eine typische Phase im Marktzyklus und kein fundamentaler Zusammenbruch ist.