Coinbase setzt sich aktiv für eine Vereinbarung zur Marktstruktur ein, um Nutzerbelohnungen zu schützen und Bankbedenken während der laufenden US-Krypto-Politikdiskussionen anzugehen. CEO Brian Armstrong betonte die Notwendigkeit eines ausgewogenen Rahmens, der Innovationen unterstützt und gleichzeitig den Verbraucherschutz gewährleistet. Dieser Vorstoß fällt mit der Überprüfung des GENIUS-Gesetzes zusammen, vor dem Armstrong warnt, dass es erhebliche Auswirkungen auf die Kunden haben könnte. Führungskräfte von Coinbase, darunter der Chief Legal Officer Paul Grewal, haben sich mit Beamten des Weißen Hauses und Vertretern der Banken getroffen, um zukünftige Vorschriften mitzugestalten. Trotz konstruktiver Gespräche wurde bisher kein Durchbruch erzielt. Unterdessen meldete Coinbase einen überraschenden Quartalsverlust aufgrund rückläufiger Handelsvolumina, wobei die Transaktionseinnahmen von 1,56 Milliarden auf 982,7 Millionen US-Dollar im Jahresvergleich sanken, was zu einem Nettoverlust von 666,7 Millionen US-Dollar im vierten Quartal führte. Der breitere Kryptomarkt hat sich ebenfalls abgekühlt, wobei Bitcoin bei etwa 66.544 US-Dollar gehandelt wird, fast die Hälfte seines Höchststands im Oktober, angesichts neuer US-Zölle auf chinesische Importe. Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat ein neues Beratungsgremium gebildet, um Regeln für Blockchain- und KI-Märkte zu entwickeln, wobei Branchenführer großer Krypto- und Finanzinstitute eingebunden werden.