Anthropic hat auf der Claude-Plattform eine verpflichtende Identitätsprüfung (KYC) eingeführt, die von der Drittpartei Persona Identities verwaltet wird. Dieser Schritt zielt darauf ab, Missbrauch zu verhindern, Richtlinien durchzusetzen und die Einhaltung von Vorschriften sicherzustellen. Nutzer in nicht unterstützten Regionen, insbesondere im chinesischen Festland, sehen sich jedoch mit möglichen Kontosperrungen konfrontiert, die effektiv als "Ban-Nuke" wirken. Auch Pro/Max-Abonnements sind gefährdet, verloren zu gehen. Um diese Risiken zu minimieren, wird den Nutzern geraten, eine stabile Netzwerkumgebung aufrechtzuerhalten, häufige IP-Wechsel zu vermeiden und für Konsistenz bei den Zahlungsinformationen zu sorgen. Risikoreiche Verhaltensweisen wie die Nutzung gemeinsamer Rechenzentrums-IP-Adressen oder inkonsistente Rechnungsadressen können Kontosperrungen auslösen. Falls eine KYC-Verifizierung erforderlich ist, sollten Nutzer umgehend gültige Ausweisdokumente einreichen und ihre Geräte verifizieren, um Unterbrechungen zu vermeiden. Im Falle einer Kontosperrung können Nutzer über offizielle Kanäle Einspruch einlegen, wobei die Erfolgsaussichten jedoch gering sind. Für Betroffene können eine erneute Registrierung mit sauberer Einrichtung oder der Wechsel zu Drittanbieterplattformen ohne KYC-Anforderungen mögliche Alternativen sein. Diese KYC-Durchsetzung spiegelt die umfassenderen Compliance-Bemühungen von Anthropic wider und unterstreicht die Bedeutung einer stabilen Umgebung für Nutzer in nicht unterstützten Regionen.