Der Clarity Act, ein bedeutendes Gesetz zur Marktstruktur, steckt trotz der parteiübergreifenden Zustimmung im Repräsentantenhaus im Juli weiterhin im Senat fest. Branchenführer, darunter Chris Perkins von Franklin Templeton, argumentieren, dass der 2,7 Billionen Dollar schwere Kryptomarkt auch ohne dieses Gesetz weiter gedeihen kann. Perkins betont, dass die Branche bereits ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt hat, ohne einen bundesstaatlichen Regulierungsrahmen zu wachsen und Kapital anzuziehen. Der Senat konnte zentrale Fragen im Zusammenhang mit der Formulierung zu Stablecoin-Erträgen, DeFi-Bestimmungen und der vollständigen Unterstützung durch den republikanischen Ausschuss nicht klären. Trotz dieser Herausforderungen hat die institutionelle Akzeptanz von Kryptowährungen stark zugenommen, wobei große Akteure wie BlackRock und Fidelity erhebliche Zuflüsse in ihre Krypto-ETFs verzeichnen. Der Stablecoin-Markt, der mittlerweile eine Marktkapitalisierung von über 320 Milliarden Dollar erreicht hat, stützt weiterhin erhebliche tägliche Handelsvolumina weltweit und untermauert damit die Auffassung, dass der Kryptomarkt trotz regulatorischer Unsicherheiten widerstandsfähig ist.