Das Clarity Act gewinnt als potenzieller Katalysator für den Kryptowährungsmarkt zunehmend an Aufmerksamkeit, da die Frist am 1. März zur Regelung der Belohnungsbestimmungen näher rückt. Das soziale Volumen rund um die Gesetzgebung ist stark angestiegen, was auf ihr Potenzial hinweist, die Marktvolatilität zu erhöhen. Daten von Santiment deuten darauf hin, dass das Clarity Act regulatorische Transparenz schaffen könnte, institutionelle Zuflüsse anziehen und den Kryptobereich legitimieren kann. Allerdings könnten Rückschläge zu verstärkter Angst, Unsicherheit und Zweifel führen, was sich auf die Preise von Bitcoin und Altcoins auswirken würde. Unterdessen lässt der Hype um die Jane Street-Klage, die kurzzeitig eine Krypto-Rallye ausgelöst hatte, nach. Die Klage warf der Quant-Firma vor, Krypto-Preise manipuliert zu haben, doch das Marktinteresse ist nach der Verarbeitung der Nachricht zurückgegangen. Zudem haben sich die Bedenken hinsichtlich globaler Zölle, die zunächst als makroökonomische Belastung galten, verringert, bleiben aber ein Faktor im weiteren Marktumfeld. Mit dem Herannahen der Frist könnte das Ergebnis des Clarity Act darüber entscheiden, ob der Markt einen bullischen Ausbruch oder eine korrigierende Abwärtsbewegung erlebt.