Citigroup hat prognostiziert, dass etwa die Hälfte der geopolitischen und wirtschaftlichen Risiken, die derzeit Goldinvestitionen stützen, bis Ende dieses Jahres abnehmen könnte. Die Bank betonte, dass zwar Bedenken wie die US-Staatsverschuldung und Unsicherheiten im Bereich der KI die Goldpreise über den historischen Durchschnitt halten könnten, viele der in den aktuellen Goldpreisen eingepreisten Risiken jedoch wahrscheinlich nicht eintreten oder über das Jahr 2026 hinaus bestehen bleiben werden. Citigroup erwartet, dass Entwicklungen wie die Beilegung des Russland-Ukraine-Konflikts und die Entspannung der Spannungen im Iran sowie mögliche politische Veränderungen in den USA diese Risiken verringern könnten. Darüber hinaus stellte die Bank fest, dass, falls Warshs Nominierung genehmigt wird, dies die politische Unabhängigkeit der Federal Reserve stärken würde, was sich mittelfristig negativ auf die Goldpreise auswirken könnte.