Der Chefökonom von Circle, Gordon Liao, hat nach einem Exploit in Höhe von 292 Millionen US-Dollar gegen KelpDAO eine erhebliche Erhöhung der USDC-Leihzinsen auf dem Ethereum Core-Markt von Aave V3 vorgeschlagen. Der am 22. April 2026 eingereichte Vorschlag sieht vor, den Slope-2-Satz sofort von 10 % auf 40 % anzuheben, mit einer anschließenden Abstimmung, um ihn auf 50 % zu erhöhen. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Liquidität wiederherzustellen, nachdem der Exploit zu einer schweren Liquiditätskrise geführt hatte, bei der der USDC-Pool von Aave eine Auslastung von 99,87 % erreichte und die verfügbare Liquidität unter 3 Millionen US-Dollar fiel.
Der KelpDAO-Exploit am 18. April beinhaltete, dass Angreifer eine Schwachstelle in der Brücke des DAO ausnutzten, was zu einem massiven Abfluss von Vermögenswerten aus Aave führte, darunter WETH und Stablecoins. Der Vorfall ließ den Total Value Locked (TVL) von Aave um Milliarden einbrechen und beeinträchtigte Kernmärkte wie ETH, USDT und USDC. Liao argumentiert in seinem Vorschlag, dass eine steile Erhöhung der Kink-Slope unempfindliche Kreditnehmer abschrecken und neues USDC-Angebot anziehen würde, was zur Stabilisierung des Marktes beiträgt. Der Vorschlag hat die Aufmerksamkeit wichtiger Akteure auf sich gezogen, darunter Circle-CEO Jeremy Allaire sowie Risikodienstleister wie Llamarisk und Aave Labs.
Circle-Ökonom schlägt höhere USDC-Zinsen auf Aave V3 nach KelpDAO-Exploit vor
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