Der Oberste Volksgerichtshof Chinas versucht, seine Autorität zur Bekämpfung von Finanz- und Krypto-Verbrechen im Rahmen der verschärften Maßnahmen Pekings gegen digitale Vermögenswerte zu stärken. Das Gericht will Insiderhandel und Marktmanipulation angehen, mit einem Schwerpunkt auf neuen Finanzverbrechen in Bereichen wie Kryptowährungen. Dieser Schritt folgt einem Bericht von Chainalysis, der hervorhebt, dass chinesischsprachige Geldwäschenetzwerke in den letzten fünf Jahren 20 % der illegalen Krypto-Gelder abgewickelt haben, was im Jahr 2025 insgesamt über 16 Milliarden US-Dollar ausmacht.
Die Justiz plant, umfassende Gesetze zu erlassen, um strengere Strafen für Krypto- und Finanzverbrechen zu ermöglichen und die Abhängigkeit von Rechtspräzedenzfällen zu verringern. Im vergangenen Jahr bearbeiteten chinesische Gerichte über 2,7 Millionen Finanzfälle, darunter viele im Zusammenhang mit Kryptowährungen, was eine Steigerung von 2 % gegenüber 2024 darstellt. Der Oberste Gerichtshof arbeitet daran, die richterlichen Standards für krypto-bezogene Verbrechen zu vereinheitlichen und betont die Notwendigkeit eines robusten Finanzsystems zur Unterstützung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit Chinas.
Parallel dazu nehmen Berichte über Krypto-Betrügereien zu, wobei ein kürzlicher Fall in Macau bekannt wurde, bei dem eine Frau 163.000 US-Dollar an eine betrügerische Krypto-Handels-App verlor. Die Volksbank von China setzt weiterhin Verbote für den Krypto-Handel und damit verbundene illegale Aktivitäten durch und verstärkt ihre Null-Toleranz-Politik gegenüber Spekulationen mit Kryptowährungen.
Chinesische Gerichte stärken ihre Befugnisse im Kampf gegen Krypto-Verbrechen im Zuge der Durchgreifens
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