Die Oberste Volksstaatsanwaltschaft Chinas hat Pläne angekündigt, die Bemühungen zur Bekämpfung der Geldwäsche zu verstärken, insbesondere mit dem Fokus auf Verbrechen im Zusammenhang mit Untergrundbanken und virtuellen Währungen. Diese Anweisung wurde während der Nationalen Staatsanwaltkonferenz am 19. Januar in Peking erlassen, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Die Staatsanwaltschaft betonte die Notwendigkeit, rechtliche Rahmenbedingungen zu nutzen, um eine hochwertige Entwicklung zu unterstützen und die wirtschaftliche sowie finanzielle Sicherheit zu gewährleisten. Neben der Konzentration auf Geldwäsche strebt die Staatsanwaltschaft eine Zusammenarbeit mit der Staatlichen Finanzaufsichtsbehörde an, um illegale Aktivitäten im Finanzsektor zu bekämpfen, einschließlich illegaler Kapitalbeschaffung und Finanzbetrug. Es werden auch Anstrengungen unternommen, um finanzielle "schwarze und graue Industrien" zu bekämpfen, um die Integrität des Finanzsystems zu wahren und öffentliche Vermögenswerte zu schützen. Darüber hinaus plant die Staatsanwaltschaft, mit der Chinesischen Wertpapieraufsichtsbehörde zusammenzuarbeiten, um die rechtliche Aufsicht auf dem Kapitalmarkt zu verstärken und Wertpapierdelikte wie Finanzbetrug und Marktmanipulation gezielt anzugehen.