Die Bitcoin-Mining-Aktivitäten in China erleben vier Jahre nach einer landesweiten Durchgreifaktion eine Wiederbelebung. Trotz eines Verbots im Jahr 2021, das den Anteil Chinas am globalen Bitcoin-Mining stark sinken ließ, zeigen aktuelle Daten des Hashrate Index, dass China nun etwa 14 % des weltweiten Minings ausmacht und damit an dritter Stelle nach den USA und Kasachstan liegt. Analysten vermuten, dass die tatsächliche Zahl bis zu 20 % betragen könnte. Die Wiederbelebung wird durch die Verfügbarkeit von günstiger, überschüssiger Energie in Regionen wie Xinjiang und Sichuan angetrieben, wo überschüssige Energie für das Mining genutzt wird. Zudem vermieten überentwickelte Rechenzentren Platz an Miner, und die seit 2024 steigenden Bitcoin-Preise haben die Rentabilität erhöht. Diese Wiederbelebung steht im Einklang mit Chinas sich wandelnder Haltung gegenüber digitalen Vermögenswerten, die sich von einem vollständigen Verbot zu einer strategischen Akzeptanz entwickelt, wie die Lizenzierung von Stablecoins in Hongkong und die Entwicklung des e-CNY zeigen.