Die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission Chinas hat den 2-Milliarden-Dollar-Erwerb von Manus durch Meta aus Sicherheitsgründen blockiert. Diese Entscheidung markiert den ersten öffentlichen Stopp einer ausländischen Investitionsübernahme im KI-Sektor seit 2021. Trotz der Verlagerung von Manus ins Ausland nach Singapur und einer Holdingstruktur auf den Cayman Islands stuften die chinesischen Regulierungsbehörden die Kernvermögenswerte des Unternehmens als substantiell mit China verbunden ein, was zum Verbot führte. Der Fall verdeutlicht das Scheitern traditioneller Offshore-Strukturen und setzt einen Präzedenzfall für KI-Unternehmen wie Moonshot AI und ByteDance, wobei die Notwendigkeit klarer Compliance-Strategien betont wird. Die Entscheidung unterstreicht Chinas strenge regulatorische Haltung gegenüber ausländischen Investitionen, insbesondere in Sektoren, die kritische Technologien und nationale Sicherheit betreffen.