Jim Ferraioli, Direktor für Digital Asset Research bei Charles Schwab, führt die jüngste Schwäche des Bitcoin-Preises auf einen Rückgang der Dominanz des Momentum-Handels zurück und nicht auf institutionelle Nachfrage oder Verkäufe von Persönlichkeiten wie Michael Saylor. Ferraioli stellte fest, dass Krypto-Investoren traditionell dem Momentum gefolgt sind, sich die aktuellen Trends jedoch hin zu KI-bezogenen Aktien und Börsengängen verschoben haben, wie etwa der potenziellen Bewertung von SpaceX mit 1,8 Billionen Dollar. Diese Verschiebung hat die Liquidität vom Kryptomarkt weg umgelenkt. Ferraioli hob auch hervor, dass trotz der durch Bitcoin-ETFs erhöhten Zugänglichkeit der Markt weiterhin hauptsächlich von Privatanlegern und Momentum-Händlern getrieben wird. Er spielte die Auswirkungen des Verkaufs von 32 Bitcoins durch MicroStrategy herunter und deutete an, dass dies ein kleiner Faktor in einem größeren Trend sei. Da der Sommer typischerweise eine schwache Phase für Bitcoin ist, sieht Ferraioli nur begrenzte Anreize für Investoren zu kaufen, da sie andere Anlagemöglichkeiten erkunden.