Charles Hoskinson, Gründer von Cardano, hat den CEO von Ripple, Brad Garlinghouse, dafür kritisiert, dass er den Entwurf des Clarity Act des US-Senatsausschusses für Banken unterstützt, ein zentrales Gesetzesvorhaben im Bereich der Kryptowährungen. Garlinghouse lobte den Entwurf und erklärte, er werde der Kryptoindustrie die notwendige Klarheit bringen. Hoskinson hingegen argumentierte, dass das Gesetz der Securities and Exchange Commission (SEC) zu viel Macht verleiht und von Krypto-Projekten verlangt, ihre Dezentralisierung nachzuweisen, um nicht als Wertpapiere eingestuft zu werden. Der Clarity Act zielt darauf ab, eine regulatorische Aufsicht für die Kryptoindustrie zu etablieren, indem Kryptowährungen zunächst unter die Zuständigkeit der SEC gestellt werden, sofern nicht ihre Dezentralisierung nachgewiesen wird. In diesem Fall würde die Commodity Futures Trading Commission die Aufsicht übernehmen. Der Entwurf hat unter Branchenführern eine Debatte ausgelöst, wobei einige, darunter auch Brian Armstrong, CEO von Coinbase, Bedenken hinsichtlich der Macht der SEC und möglicher negativer Auswirkungen auf tokenisierte Aktien und Stablecoin-Belohnungen äußerten. Der Senat hat die Überarbeitungsphase des Gesetzes verschoben, um weitere Diskussionen und Anpassungen zu ermöglichen.