Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat eine Klage gegen den Bundesstaat Wisconsin eingereicht und stellt sich damit gegen dessen Durchsetzungsmaßnahmen gegen bundesweit regulierte Prognosemärkte. Die CFTC argumentiert, dass Event-Kontrakte bundesweit regulierte Swaps sind und nicht den staatlichen Glücksspielgesetzen unterliegen. Mit dieser Klage wird eine dauerhafte einstweilige Verfügung angestrebt, um Wisconsin daran zu hindern, in die bundesstaatliche Zuständigkeit für Derivatemärkte einzugreifen.
Die Klage folgt auf die jüngsten Fälle Wisconsins gegen Plattformen wie Kalshi und Coinbase, bei denen der Staat Glücksspielgesetze auf eventbasierte Kontrakte angewandt hat. CFTC-Vorsitzender Mike Selig betonte, dass die Bundesstaaten die Bundesbehörde nicht übergehen können, und verwies auf ähnliche Streitigkeiten in New York, Arizona und anderen Bundesstaaten. Der Kernpunkt ist die Klassifizierung der Event-Kontrakte, wobei die CFTC behauptet, dass es sich um Swaps nach Bundesrecht handelt, während Wisconsin sie als Glücksspielinstrumente betrachtet. Dieser Fall ist Teil eines größeren Rechtsstreits zwischen Bundes- und Landesbehörden über die Regulierung von Prognosemärkten.
CFTC verklagt Wisconsin wegen Zuständigkeit für Prognosemärkte
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