Die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat detaillierte Richtlinien für ein Pilotprogramm herausgegeben, das die Verwendung von Krypto-Assets als Sicherheiten erlaubt. Im Rahmen des Programms müssen Futures-Broker die Abteilung für Marktteilnehmer benachrichtigen, bevor sie Krypto-Assets als Margin akzeptieren. Zu den wichtigsten Anforderungen gehören eine Kapitaladäquanzquote von 20 % für Bitcoin und Ethereum sowie eine Quote von 2 % für Stablecoins. Zunächst werden nur Bitcoin, Ethereum und Stablecoins als Sicherheiten für die ersten drei Monate akzeptiert. Futures-Broker müssen größere Cybersicherheitsprobleme melden und wöchentliche Berichte über Krypto-Assets in Kundenkonten vorlegen. Nach drei Monaten können auch andere Krypto-Assets als Sicherheiten verwendet werden, wobei einige Meldepflichten entfallen. Das Programm beschränkt die Verwendung von Krypto-Assets als Sicherheiten für nicht abgewickelte Swaps, erlaubt jedoch berechtigte tokenisierte Vermögenswerte als Ersatz. Clearingstellen, die die Risikobedingungen der CFTC erfüllen, können Krypto-Assets und Stablecoins als Anfangsmargin für abgewickelte Transaktionen akzeptieren.