Die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und das Justizministerium haben einen Antrag gestellt, um Arizona daran zu hindern, seine Glücksspielgesetze gegen Kalshi, einen Betreiber von Prognosemärkten, durchzusetzen. Die Bundesaufsichtsbehörden argumentieren, dass Verträge, die sich auf Sport, Wahlen und andere Ereignisse beziehen, Finanzderivate oder "Swaps" sind und daher bundesweit nach dem Commodity Exchange Act reguliert werden sollten, anstatt durch staatliche Glücksspielgesetze. Arizona hat Kalshi zuvor nach staatlichen Glücksspielgesetzen angeklagt, mit einer Anhörung, die für den 13. April angesetzt ist. Ein Bundesberufungsgericht in New Jersey entschied zuvor zugunsten von Kalshi und erklärte, dass dessen Verträge nach Bundesrecht legal sind, ohne dass eine Intervention der CFTC erforderlich ist. Andere Gerichtsbarkeiten haben jedoch staatliche Maßnahmen zugelassen. Sollte das Gericht zugunsten der CFTC entscheiden, könnten Prognosemärkte unter einem einheitlichen bundesweiten Rahmen reguliert werden.