Das Blockchain-Sicherheitsunternehmen CertiK hat einen deutlichen Anstieg physischer Angriffe auf Kryptowährungsinhaber gemeldet, mit 52 bestätigten Vorfällen in der ersten Hälfte des Jahres 2026. Dies entspricht einem Anstieg von 33 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesamtschäden und Lösegeldforderungen aus diesen Angriffen beliefen sich auf etwa 124 Millionen US-Dollar, ein starker Anstieg gegenüber 10,5 Millionen US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Hausüberfälle verzeichneten das schnellste Wachstum mit 20 bestätigten Fällen. Frankreich ist das Land mit den meisten gemeldeten Fällen und macht 33 Vorfälle bzw. 63,5 % der weltweiten Fälle aus, was auf sein großes Krypto-Ökosystem und mehrere Datenlecks zurückzuführen ist. Der Bericht hebt hervor, dass kriminelle Gruppen wohlhabende Krypto-Inhaber ins Visier nehmen, indem sie On-Chain-Daten, geleakte Kundendatenbanken und Informationen aus sozialen Medien kombinieren, was auf eine Verschiebung der Sicherheitsbedenken von der Cyber- zur physischen und operativen Sicherheit hinweist.