Zentralbanken haben über 23 aufeinanderfolgende Monate hinweg einen konstanten Trend beim Goldkauf beibehalten, mit bemerkenswerten Erwerbungen durch Polen, China und Usbekistan. Polen erhöhte seine Goldreserven um 20 Tonnen, die nun 31 % seiner Devisenreserven ausmachen. China verzeichnete den 16. aufeinanderfolgenden Monat mit Goldkäufen und brachte seine Gesamtreserven auf 2.308 Tonnen. Die Goldbestände Usbekistans machen nun 88 % seiner Devisenreserven aus. Im Gegensatz dazu verkaufte die Türkei im März etwa 120 Tonnen Gold, nicht als Gewinnmitnahme, sondern zur Unterstützung der Devisenoperationen im Zuge des anhaltenden Iran-Konflikts. Diese anhaltende Kaufaktivität der Zentralbanken wirft Fragen auf, ob sie eine strategische Überzeugung in Gold widerspiegelt oder vom Marktimpuls getrieben wird.