Der Crypto-Asset Reporting Framework (CARF) soll die globale Steuereinhaltung verbessern, indem er die Steueransässigkeit der Nutzer mit den Gerichtsbarkeiten der Kryptowährungsbörsen verknüpft. Sobald eine CARF-Partnerschaft etabliert ist, können die Steuerbehörden im Heimatland eines Nutzers detaillierte Informationen über die Krypto-Aktivitäten ihrer Bürger im Ausland abrufen, was die Steuerdurchsetzung erleichtert. Im Gegensatz zum Common Reporting Standard (CRS), der sich auf den gehaltenen Geldbetrag konzentriert, verfolgt CARF den Geldfluss. Experten warnen vor Selbstzufriedenheit und weisen darauf hin, dass es nicht ausreicht, Vermögenswerte nur vor dem ersten Informationsaustausch im Jahr 2027 zu verwalten, um konform zu sein.