Charles Hoskinson, Gründer von Cardano, hat das Wertmodell von XRP kritisiert und argumentiert, dass es an Mechanismen fehlt, um eine natürliche Kaufnachfrage zu erzeugen. In einem kürzlichen Podcast erklärte Hoskinson, dass XRP-Inhaber nicht von den Geschäftstätigkeiten von Ripple profitieren, da sie keine rechtlichen Ansprüche auf die Vermögenswerte oder Einnahmen des Unternehmens haben. Er betonte, dass Ripple einen erheblichen Teil des XRP-Angebots kontrolliert und die Verkaufserlöse für Übernahmen wie GTreasury und Secret Path verwendet, anstatt den Token-Inhabern zugutekommen zu lassen. Hoskinson verglich XRP mit Tether (USDT) und deutete an, dass der innerhalb des Ökosystems generierte Wert hauptsächlich dem Herausgeber zugutekommt, nicht den Token-Inhabern. Er stellte fest, dass die anfängliche Verteilung von XRP stark zugunsten von Ripple ausfiel, wobei 70 % bis 80 % des Angebots dem Unternehmen zugeteilt wurden. Diese Struktur, so argumentierte er, führt zu einer Wertübertragung an Ripple statt an die XRP-Investoren und verschärft die Debatten über die Zentralisierung des Tokens und dessen langfristiges Wertversprechen.