Der vorgeschlagene kanadische Bann von politischen Spenden in Kryptowährungen hat im Parlament Fortschritte gemacht und erhält parteiübergreifende Unterstützung bei minimalem Widerstand. Der Gesetzentwurf C-25, bekannt als das Gesetz für starke und freie Wahlen, hat die zweite Lesung im Unterhaus passiert und wurde zur weiteren Prüfung an einen Ausschuss verwiesen. Die Gesetzgebung zielt darauf ab, politische Beiträge in Kryptowährungen sowie andere schwer nachverfolgbare Finanzierungsarten wie Zahlungsanweisungen und vorausbezahlte Zahlungsprodukte zu verbieten. Dieses Verbot würde im gesamten föderalen System gelten und registrierte Parteien, Kandidaten sowie Dritte, die an Wahlwerbung beteiligt sind, betreffen. Der Fortschritt des Gesetzentwurfs spiegelt einen Konsens unter den kanadischen Gesetzgebern über die Notwendigkeit von Transparenz bei der politischen Finanzierung wider, trotz einiger Fragen von konservativen Abgeordneten bezüglich der Anwendung der neuen Beschränkungen. Die begrenzte Nutzung von Kryptowährungen in der kanadischen Politik, wobei keine große Bundespartei solche Spenden öffentlich annimmt, unterstreicht den Fokus des Gesetzentwurfs. Die Gesetzgebung folgt den Empfehlungen des kanadischen Chief Electoral Officer für strengere Regulierung und geht aufgrund von Bedenken hinsichtlich Pseudo-Anonymität und Verifizierungsproblemen zu einem vorgeschlagenen vollständigen Verbot über.