Eine Studie der Universität Cambridge hat gezeigt, dass Unterseekabelstörungen nur minimale Auswirkungen auf das Bitcoin-Netzwerk haben, während die Zentralisierung von Cloud-Diensten ein wesentlich größeres Risiko darstellt. Bei der Analyse von 11 Jahren Daten und 68 Ausfällen von Unterseekabeln stellten die Forscher fest, dass solche Ereignisse nur etwa 0,03 % der Bitcoin-Knoten betrafen und die Netzwerkleistung kaum beeinträchtigten.
Die Studie hebt hervor, dass gezielte Angriffe auf Cloud-Dienstleister wie Hetzner, AWS und Google Cloud Bitcoin effektiver stören könnten als zufällige Kabelausfälle. Die Forschung unterstreicht die Bedeutung einer dezentralen Infrastruktur und stellt fest, dass die Mehrheit der Bitcoin-Knoten inzwischen über Tor betrieben wird, was die Netzwerkwiderstandsfähigkeit gegen koordinierte Bedrohungen erhöht. Die Ergebnisse legen nahe, dass Unterseekabelschnitte oft überbewertet werden, die tatsächlichen Schwachstellen jedoch in der Abhängigkeit von Cloud-Diensten liegen.
Cambridge-Studie: Cloud-Zentralisierung birgt größeres Risiko für Bitcoin als Unterseekabel-Ausfälle
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