Eine Studie des Cambridge Centre for Alternative Finance zeigt, dass das Bitcoin-Netzwerk bis zu 72 % gleichzeitige Ausfälle von Unterseekabeln verkraften kann, ohne dass es zu erheblichen Störungen kommt. Die Analyse von 11 Jahren Daten und 68 Kabelausfällen ergab, dass die meisten realen Vorfälle weniger als 5 % der Knoten betrafen und die Auswirkungen auf die Bitcoin-Preise vernachlässigbar waren. Die Studie weist jedoch auf Verwundbarkeiten gegenüber gezielten Angriffen hin. Wenn kritische Hub-Kabel angegriffen werden, sinkt die Ausfallgrenze auf 20 %. Darüber hinaus könnte die gezielte Attacke auf die fünf größten Hosting-Anbieter – Hetzner, OVH, Comcast, Amazon und Google Cloud – zum Zusammenbruch des Netzwerks führen, indem nur 5 % der Routing-Kapazität entfernt werden.